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Another fuckin' Lovestory!

So, mir ist grad' was echt Dummes passiert. Ich hatte den gaaanzen Eintrag schonmal geschrieben, taeterae. Schoen viel Arbeit... und jetzt alles nochmal von vorne. War ja nicht viel, was ich gerade geloescht habe, noe. Ach, ist das aergerlich, man! Okay, auf ein Neues...


Ich haette den Blog schon viel frueher einrichten sollen, dann haette ich nicht alles auf ein Mal hier reinschreiben muessen und mich jetzt so geaergert. Ist doch zum Kinderkriegen. Hier ist mal wieder Futter fuer meine Feinde, die sich an meinen Problemen und Fehltritten ergoetzen ;> habt Spaß, ihr Sueßen; kloppt euch einen drupp!
Egal, man - ich schreib' mir jetzt mal alles von der Seele.

Wann lernten wir uns kennen, Baby? Ich glaube, am 07.07. , also genau vor einem Monat. Das ist sowieso ein cooles Datum, also war's auch bestimmt genau dann. Oh man, ich fand dich von Anfang an so toll. Wie dem auch sei, ich fuhr erstmal fuer ca vier Wochen in den Urlaub, bevor's erst richtig losging. Die letzte Woche in Norwegen war schlimm, weil's da nicht so wirklich was zutun gab... auf der AIDA hatte ich ja immer Abwechslung genug, hmpf. Ich habe dich jedenfalls soo schrecklich vermisst in Norwegen. Ab und zu hatte ich ja noch die Moeglichkeit, on zu kommen, aber da verpassten wir uns ja oefter, als wir uns sahen und dann auch wirklich miteinander kommunizierten. Ich konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen und wieder regelmaeßigen Kontakt mit dir zu pflegen; ganz davon abgesehen sind die ganzen Komplimente, die du mir jeden Tag machtest (die aber ueberhaupt nicht wahr sind!). Man, hast du mir gut getan, Julian.

Jeden Tag wartete ich auf dich, oder du auf mich und wenn du dann da warst, zaehltest auch nur du und das, was du von dir gabst (wie ich das vermisse). Ploetzlich kam der Tag, an dem du mir gestanden hast, dass du Gefuehle fuer mich habest. Ich konnte es erst fassen, nachdem ich das Gespraech, was du zuvor mit Marv gefuehrt hattest, gelesen hatte: "[...] wenn sie nur wuesste, was ich fuer sie empfinde... [...] aber ich habe doch eine Freundin, oh man, ich weiß nicht, was ich tun soll [...]" Ich war voellig geschockt. Wie konnte das denn nun passiert sein? Wieso verliebst du dich grad' in mich?

Naja, wenn ich ehrlich bin, hatte ich schon was fuer dich uebrig. Du warst nicht einfach nur so jemand aus dem Internet, mit dem man ab und zu und gerne schrieb; du warst mehr. Ich konnte nichts an deiner Verzweiflung aendern, ich liebte dich schließlich nicht, und das mit deiner Freundin solltest du sowieso erstmal in Ordnung bringen...

Am naechsten Tag (01.08.), ging's dir ploetzlich richtig dreckig. Du warst kurz angebunden und sagtest, du muessest ganz schnell ins Krankenhaus, du seist schwach und deine Krankheit mache dir sehr zu schaffen. Weg warst du, und ich machte mir schreckliche Sorgen. Alle sagten, das wuerde schon wieder werden, ich solle mir nicht so viele Gedanken machen; aber das war leichter gesagt, als getan.

Nachdem ich mir den Nachmittag so ziemlich um die Ohren geschlagen hatte, kamst du unerwartet wieder online. Man, war ich froh; doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Du verabschiedetest dich ebenso schnell wieder, wie du zuvor erschienen warst mit den Worten, es ginge dir wieder schlechter, du muessest wohl bis zum 06.08. im Krankenhaus bleiben...

Oh man, sofort war ich wieder schlecht gelaunt... ja, ich hatte echt Angst um dich. Irgendjemandem musste ich mich anvertrauen... Pauli sowieso, sie ist meine bessere Haelfte, aber so wirklich Rat wusste sie auch nicht. Ich wartete also nun von Tag zu Tag auf eine Nachricht von dir, aber vergebens. Als du am Samstagmittag on warst, traute ich meinen Augen kaum. Juhu, ganze zwei Tage frueher, als erwartet! Ich wollte sowieso mit Pauline nach Huerth, ihren Freund besuchen, da traf sich das doch ganz gut. Kurzerhand fragte ich dich, ob du wohl Lust haettest, dich mit mir am UCI zu treffen und du stimmtest zu.

Voll freudiger Erwartung fuhren wir los. Am ZOB angekommen trafen wir Sebi. Nun fehltest nur noch du. Ich war so aufgeregt, alles kribbelte... - aber du kamst nicht. Nachdem ich das dritte Mal sagte: "Lass uns doch noch bitte 5min laenger warten", holte Paulinchen mich wieder in die reale Welt zurueck. Sie hatte Recht, du wuerdest wohl nicht mehr kommen. Enttaeuscht fuhren wir in den Park und verbrachten dort eine Stunden. Meine Gedanken waren nur bei dir... Wieso hattest du zugesagt, und bist dann doch nicht gekommen? Ich konnte es nicht fassen. Ich hatte mich so sehr gefreut.

Wieder zuhause angekommen, hatte ich eine Nachricht von dir im Gaestebuch: "schoen dich einmal betrachtet haben zu duerfen [...] ;( we 'll never see us again and so read page &' dont be sad ;( bye ill always love u ; ju" - was sollte ich denn jetzt davon halten? Das war ja wohl nicht dein Ernst, oder? Sofort schaute ich auf deine Homepage. Mich packte das Grauen. Du wolltest sterben, hattest keinen Bock mehr auf nichts, kein kndls.de mehr, kein Icq, kein Handy..." - wie sollte ich dich denn erreichen? Ich sollte dich vergessen? Vergiss es! Das geht nicht so einfach...

Sofort tippte ich dir eine Sms, noch eine... und noch eine. Du kamst on, nachdem ich dich fragte, ob du mich wirklich im Stich lassen wolltest... du schriebst mir einen ellenlangen Text, wie schlecht es dir doch ginge. Dass du nicht mehr weiter wissest. Dass du mich gesehen hattest, ich sei wunderschoen und warum du nicht sterben koennest? - Du warst also wirklich da!? Wieso bist du nicht ausgestiegen?...; oh man, ich traute meinen Ohren nicht, als Pauli mir das Geschriebene vorlas. Ich lag jedenfalls heulend im Bett. Man, nahm mich das alles mit... Kurz, nachdem du deine Erklaerung losgeworden bist, gingst du spazieren, um nachzudenken; seitdem habe ich nichts mehr von dir gehoert.

Tut mir Leid, dass ich dich nun immer mit Sms zutexte, aber ich kann nicht anders. Ich denke echt rund um die Uhr nur an dich. Ob ich's will, oder nicht, du verschwindest nicht aus meinem Kopf. Gestern ging's mir wieder richtig beschissen, also hab' ich mal 'ne neue Homepage erstellt, fuer dich, bzw. an dich. Hanna redete mir gut zu, sie meinte, das sei gut, mal alles aufzuschreiben... Keine Ahnung, ob und wann du die HP lesen wirst... Hab' mich dann ins Bett geknallt, 'n bisschen rumgeheult und versucht, meine Gedanken zu ordnen:

"Jo, jetzt lieg' ich im Bett, heule und weiß - mal wieder - nicht weiter... Immer wieder stellt sich mir die Frage, wieso du das tust. Wieso du mich, verdammt nochmal, haengen laesst...? Ich weiß, es koennte mir echt scheißegal sein. Ich koennte die Sache abhaken, nicht weiter darueber nachenken... aber das kann ich nicht, das ist nicht einfach. Du bist mir sowas von wichtig geworden, in so kurzer Zeit, ja. Mir ist egal, wer mich versteht, oder auch nicht, die Hauptsache ist, du tust es. Denn du tust es immer! Ich brauche niemand anders, wenn du da bist, fehlt mir nichts...Ich bin so wahnsinnig ungluecklich , dass du dich einfach nicht mehr meldest. Wieso nur...? Wie kann ich dir glauben, geschweige denn vertrauen. Erklaer's mir... Du verhaelst dich so, als wollest du absolut nichts mit mir zutun haben wollen, aber warum sagst du dann, dass du mich liebst? 1000 Fragen, keine einzige Antwort. Das macht mich so fertig, ey. ich weiß nichtmal, wie es dir geht, verdammt! Ob du dich besser fuehlst. Ob sie dir im Krankenhaus geholfen haben letzte Woche. Was machst du gerade bloß? - es tut so weh... Marv sagt: 'Julian loves Svenja'; wieso spuere ich davon nichts?"

Ja, gestern hast du dich mal wieder nicht gemeldet, obwohl ich so darauf gehofft hatte. Hab' lange mit Marv geschrieben, dachte, er wisse vielleicht? Er telefonierte, ich wollte ihn nicht stoeren... Nachdem er sein Telefonat beendet hatte, quatschten wir ewig... er hoerte mir zu, wusste aber auch nicht weiter. Er sagte, dass du wohl wieder im Krankenhaus seist und dass es dir bestimmt bald besser ginge. Er beteuerte mehrmals auf meine Frage hin, ob dir was an mir liege, dass dem so sei und dass du mich auf jeden Fall kennen lernen wollest; ich wusste nicht, ob ich's glauben sollte. Er sagte immer wieder, dass er sicher sei, du liebest mich. Danach ging's mir auch eigentlich etwas besser, muss ich zugeben.

"Alles ist so bloed", sagte ich, aber Marv erwiderte, dass "Liebe" nicht bloed sei, aber die Situation ist es alle Male. Warum hast du's mir bloß so angetan? Ich versteh's gar nicht; bin ja sonst nicht so. Die anderen halten mich sowieso fuer gestoert. Ich sei naiv und leichtglaeubig. Ja, leichglaeubig, das bin ich wirklich. Hat mir schon so manchen Kummer eingebracht; scheiß Eigenschaft.

Man, koennte ich doch bei dir sein dich in den Arm nehmen; fuer dich da sein. Wenn alles so einfach waere, wenigstens jetzt, denn ich bin schon wieder am verzweifeln... hoffentlich helfen sie dir im Krankenhaus. Hoffentlich kommst du bald wieder nach Hause und vor allem: Hoffentlich willst du dann noch was von mir wissen...

7.8.07 17:00
 


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